home       
vita        
Hintergrund    
Kontakt    
works       
links       
Impressum    
In die vornehmlich abstrakte Bildwelt integriert die Künstlerin immer wieder figurativ anmutende Elemente und skripturale Spuren, so dass man sich nie sicher sein kann,
ob den Arbeiten Narratives und Lesbares, oder „nur” Ungegenständliches zugrunde liegt. In jedem Fall obliegt die fantasievolle inhaltliche Vollendung der Bilder den Betrachtern selbst.
Zeichenhafte Kürzel, Chiffren, formelhafte Einzelelemente, nebeneinander gesetzte Skizzen, Ziffern und Buchstaben, Wortfragmente und Gedankensplitter konstituiert
Elke Heydecke zu einem neuen Ganzen und kreiert auf diesem Weg außergewöhnliche Sinnzusammenhänge mit großem kreativem Potential, die sich einer
Dechiffrierung zu entziehen scheinen.
Hartwig Knack, Kunsthistoriker, Kulturwissenschaftler

Die Arbeiten von Elke Heydecke verfügen über eine elementare Spontaneität, deren Ursprünglichkeit durch die karge Zeichenhaftigkeit betont und formelhaft dem Betrachter entgegentritt.
Lockere Strukturen begegnen einer signifikanten Symbolsprache in glaubwürdiger Lebendigkeit.
August Müller-Stiftung zur Förderung junger Künstler

Heydeckes Arbeiten leben von dem sinnlichen Reiz der unterschiedlichen Materialien, dem starken Kontrast zwischen grafischen und malerischen Elementen. Zugleich heiter, verspielt, abweisend und
abstrakt zeugen ihre Bilder von einer lebendigen, vieldeutigen Widersprüchlichkeit. Der komplexe, im wörtlichen Sinne vielschichtige Bildaufbau ihrer Collagen und Malereien ermöglicht ein
Hineinvertiefen in die verschiedenen Schichten des menschlichen Seins und lässt Raum für die eigene Phantasie.
Dr. Gabriele Rasch, Kunsthistorikerin

Neben Linie und Form ist Schrift ein unverkennbares Merkmal in Heydeckes Kunst. Schrift ist für Heydecke zunächst „klares Menschenwerk”, ein Mittel der Verständigung. Dass die Schrift in ihren
Bildern in den meisten Fällen nicht zu entziffern ist, unterstreicht ihre Sicht, dass auch Schrift und Sprache das Wesentliche nicht "einfangen" können.
Zudem tauchen Zahlen immer wieder in ihren Bildern auf. Für Heydecke eine Art der Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften, erinnern sie einen doch oft an mathematiche Rechnungen,
Gleichungen, Formeln- doch ohne rechtes Ergebnis. Auch die Zahlen stehen somit für den Versuch des Menschen, die Dinge zu ordnen und sind dabei doch nur wieder Teil einer Illusion.
Ingeborg A.Brauburger, Kunsthistorikerin

Elke Heydecke arbeitet in der Tradition der „Armen Kunst”. Sie verwendet Materialien wie Teer, Sand, Kreide und natürlich auch Farben. Ihre Reflexionen über ein Thema finden malerischen Ausdruck in
Chiffren, Symbolen und Farbzusammenhängen. So entstehen komplexe Kompositionen mit einer Kraft und Intensität von Urbildern oder Archetypen. Sie scheinen Allgemeingültigkeit zu besitzen.
Frankfurt-live.com